Die Justiz auf der Bühne : Heinrich von Kleists ‚Der zerbrochne Krug‘. Mit einem Exkurs zur Theorie von Metapher, Metonymie und Symbol
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| Title: | Die Justiz auf der Bühne : Heinrich von Kleists ‚Der zerbrochne Krug‘. Mit einem Exkurs zur Theorie von Metapher, Metonymie und Symbol |
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| Description: | In seiner Komödie ‚Der zerbrochne Krug‘ hat Kleist bekanntlich einen Prozeß auf die Bühne gestellt. Zugleich aber hat er dieses Gerichtsverfahren und die darin rekonstruierten Ereignisse in den Horizont zweier Mythen gerückt, die biblische Sündenfallgeschichte und den Ödipus-Mythos. Damit ist gleich mehrfach die Frage nach der Beziehung zwischen Literatur und Recht aufgeworfen. In welchem Verhältnis steht der Zuschauer im Theatersaal zu einem Prozeßbeobachter im Gerichtssaal? Was bedeutet es, wenn die Handlung dieses Lustspiels aus Versatzstücken (ur)alter Geschichten gebaut ist? Die Antwort, die Kleist mit dem ‚Zerbrochnen Krug‘ auf solche Fragen gibt, besteht in einer Demonstration der hermeneutischen Doppelgesichtigkeit von Erzählungen: Sie sind ein unverzichtbares Instrument zur Deutung von Ereignissen. Doch Geschichten bedürfen ihrerseits der Interpretation. In diesem Wechselspiel von Erzählung und Deutung erkundet Kleists Komödie ein ‚tertium comparationis‘ von Literatur, Justiz und Lebenswelt. |
| Authors: | Andreas Kablitz |
| Resource Type: | eBook. |
| Subjects: | German drama (Comedy)--19th century--Criticism and interpretation, Justice in literature, German drama (Comedy)--19th century, Theater--Germany--19th century, Theater--Germany--19th century--Criticism and interpretation, Oedipus (Tale) in literature, Fall of man in literature |
| Categories: | LITERARY CRITICISM / European / German |
| Database: | eBook Collection (EBSCOhost) |
| Abstract: | In seiner Komödie ‚Der zerbrochne Krug‘ hat Kleist bekanntlich einen Prozeß auf die Bühne gestellt. Zugleich aber hat er dieses Gerichtsverfahren und die darin rekonstruierten Ereignisse in den Horizont zweier Mythen gerückt, die biblische Sündenfallgeschichte und den Ödipus-Mythos. Damit ist gleich mehrfach die Frage nach der Beziehung zwischen Literatur und Recht aufgeworfen. In welchem Verhältnis steht der Zuschauer im Theatersaal zu einem Prozeßbeobachter im Gerichtssaal? Was bedeutet es, wenn die Handlung dieses Lustspiels aus Versatzstücken (ur)alter Geschichten gebaut ist? Die Antwort, die Kleist mit dem ‚Zerbrochnen Krug‘ auf solche Fragen gibt, besteht in einer Demonstration der hermeneutischen Doppelgesichtigkeit von Erzählungen: Sie sind ein unverzichtbares Instrument zur Deutung von Ereignissen. Doch Geschichten bedürfen ihrerseits der Interpretation. In diesem Wechselspiel von Erzählung und Deutung erkundet Kleists Komödie ein ‚tertium comparationis‘ von Literatur, Justiz und Lebenswelt. |
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| ISBN: | 9783825395681 9783825385767 |